Verzeih‘ dir selbst

Hallo ihr lieben Zuckerpopos und willkommen auf meinem neuen Blog. Ich hoffe ihr fühlt euch hier schnell wohl. 💕

Bei mir ist es so lala. Aktuell ist es echt doof mit mir. 2016 ist nicht mein bestes Jahr, so viel wie privat einfach schief gegangen ist. Ich saß bereits im März da und habe mir an den Kopf gefasst, wie viel Pech man haben kann und wie viel einfach Mist ist.
Das Problem dabei ist, dass es in solchen Zeiten extrem schwer ist, weiter zu machen. Wenn man sich fühlt, als wäre die Welt gegen einen, ist es hart sich selbst zu motivieren.

Ich will mich aber nicht aufhalten lassen. Ich beiße mich durch, versuche mein Bestes und versuche mich an etwas, was mich sehr schwer fällt: Mir selbst zu verzeihen.

Ich habe damals mit meinem Blog beinah 25kg abgenommen. Habe mich in der Zeit hart angegangen und habe mich gefordert.
Sehr viel Sport gemacht und es dabei übertrieben. So sehr dass ich dabei meine Knie kaputt gemacht habe.

Ich habe nach meiner OP nicht weiter gemacht. Bin in alte Verhaltensmuster gefallen, und damit demonstriert, dass mich die Lebensumstellung nicht komplett durchdrungen hat. Ich dachte – wenn ich eh nach der OP wieder abnehmen muss, kann ich auch *noch* mehr abnehmen und habe mir Junk Food reingezogen. Obwohl ich weiß wie man das machen kann, ohne zu viel zuzunehmen. Denn – let’s face it – ich liebe und werde immer Funk Food lieben. Es ist geil zu essen. Aber das kann man machen, ohne über seinen Tagesumsatz zu gehen.

Ich laufe nun die 7. Woche mit meinen starken schmerzen rum. Kann kaum sitzen und nicht arbeiten – und komme dadurch nicht weiter in meinem Bachelor. Ich mache mir selber Druck, bin wütend auf meinen Körper und habe kein Verständnis dafür.

Doch ich muss loslassen. Alles. Ich muss einsehen, dass Rückschläge zum Weg gehören. Dass irren Menschlich ist. Und dass es eben Zeit dauert zu heilen und mir selbst etwas freundlicher entgegen treten. Ich muss meinem Körper und Seele die Hand reichen und sie begleiten und nicht mit dem Schlagstock vor mir her treiben.

Selbst wenn das bedeutet, dass ich doch noch länger brauchen werde, mit meiner Abnahme, meiner Gesundheit, dem Abschluss und dem Job. Es ist ärgerlich aber nicht zu ändern. Also sollte ich versuchen diese Situation anzunehmen und mich mit ihr zu arrangieren.

Auf dass die nächsten Monate besser werden und ich innen und außen gesund werde.

Ich hoffe euch geht es gut, und wenn nicht, dass es bald besser ist.

Alles Liebe,
Stephie

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